Ich habe gerade eine irritierende Email vom Tibetan Centre for Human Rights and Democracy erhalten. Sie ist mit den Worten überschrieben: Warnung: Extrem verstörende Fotos. Und dann gibt sie eine Telefonnummer an, wo man diese Fotos in höherer Auflösung erhalten kann. Die Bilder sind nach einer Demonstration in Ngaba in der Provinz Sichuan am 16. März entstanden. Sie zeigen Tibeter, die wie der Mann links offenbar per Genickschuss hingerichtet oder aber regelrecht abgeschlachtet wurden. Man mag die Email sensationalistisch finden, angesichts der von der chinesischen Regierung verhängten Nachrichtensperre vermögen sie aber einen Eindruck zu geben von dem, was derzeit auf dem Dach der Welt wirklich geschieht. Jeder, der in Zukunft noch von Menschenrechten sprechen will, muss seine China-Politik daran messen lassen. Hier zu den Bildern.
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| Werner
- Donnerstag, 20. März 2008 - 20:04 Uhr |
| Man sollte den Olympioniken - auch denen aus Deutschland - mal diese Bilder zeigen und sie fragen, ob sie nun immer noch nach Peking wollen. Selbst dann, wenn das Regime in Peking sich durch Boykott wohl nicht sehr beeinflussen lassen wird. |
| Britta
[E-Mail] - Freitag, 21. März 2008 - 05:09 Uhr |
| Ganz meiner Meinung, Werner. Die Welt hat lange genug das Leiden des tibetischen Volkes im ökonomischen Interesse ignoriert! |
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