| Einträge aus der Kategorie Luxus: |
| Mittwoch, 07. Juli 2010 - 18:05 Uhr |
| Begegnung mit einem deutschen Prinz in Hollywood |
| Abgelegt unter: Außenpolitik, Deutschland, Kultur, Luxus, Monarchie , Reporteralltag, USA von Kerstin Zilm [E-Mail] |

'Prinz Frederic, Hello!' - der deutsche Akzent war so stark, dass ich ziemlich sicher war: der Prinz ist höchstpersönlich am Telefon! Ich fragte lieber nochmal nach. Bis dahin dachte ich, Prinzen haben Butler, die den Hörer abnehmen, während die Hoheiten - so sie denn in Beverly Hills residieren - mit gekühltem Drink am Swimmingpool liegen, umgeben von Bediensteten, die ihnen jeden Wunsch von den Lippen ablesen. Aber nein - Prinz Frederic geht tatsächlich persönlich ans Telefon. Vielleicht ist das noch eine Angewohnheit aus seiner Zeit als Hans Robert Lichtenberg, bevor er dank Vermittlung und Bezahlung des Titel-Großhändlers \'Konsul\' Hans-Herrmann Weyer von Prinzessin Marie Auguste adoptiert und damit zum Verwandten von Kaiser Wilhelm wurde.
Jetzt tritt der deutsche Prinz an für die Nachfolge von Arnold Schwarzenegger, will Gouverneur von Kalifornien werden. Sein Wahlprogramm: Marijuana, Prostitution und kubanische Zigarren legalisieren und versteuern, die Homo-Ehe erlauben, die Grenze zwischen USA und Mexiko öffnen. Damit will er die knapp 20 Milliarden Dollar Haushaltsdefizit ausgleichen und sich die Stimmen von Latinos, Schwulen und Lesben sichern....[mehr] |
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| Sonntag, 13. Juni 2010 - 04:12 Uhr |
| Die Fußball-WM - Business as usual? |
| Abgelegt unter: Afrika, Ägypten, Deutschland, Luxus, Medien, Medienkritik, Sport, Südafrika, Wirtschaft von Jürgen Stryjak [E-Mail] |
Vor genau einem Jahr saß ich mit Kai Schächtele im La Siesta Resort am Roten Meer im Cafe »Cute«. Zusammen mit Dutzenden Ägyptern guckten wir das Confed-Cup-Fußballspiel Ägypten–Italien auf einem Großbildschirm. Ein denkwürdiger Abend. Es war das erste Mal seit Jahrzehnten, dass ich mir ein Fußballspiel anschaute, Kai zuliebe, ich wollte ein guter Gastgeber sein. Die Stimmung war hervorragend, Ägypten gewann 1:0.
Jetzt beschäftigt mich Fußball wieder, und wieder ist Kai schuld. Gemeinsam mit Christian Frey präsentiert er täglich Reportagen ...[mehr] |
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| Donnerstag, 20. Mai 2010 - 04:46 Uhr |
| Schnäppchenpreis |
| Abgelegt unter: Alltag, Japan, Luxus von Hilja Müller [E-Mail] |
Dass Japan ein teures Land ist und die Lebenshaltungskosten insbesondere in der Hauptstadt Tokio außerirdische Dimensionen haben, ist nicht wirklich das, was man als “breaking news” bezeichnen würde. Ich will trotzdem drüber schreiben. Weil ich selber staune, wie leicht der Mensch – damit meine ich mich – sich an horrende Preise gewöhnen kann.

Als wir letztes Jahr nach Tokio zogen, waren meine ersten Einkäufe geprägt von, hm, nennen wir es ruhig Fassungslosigkeit. Der Käse kostet grob zwischen 2,50 Euro und 5,50 Euro – pro 100 Gramm. Macht für ein ordentliches Stück Parmesan mal eben 20 Euro. Einen Laib Brot, sollte er eine festere Konsistenz als Marshmallows haben, gibt es ab etwa fünf Euro. Für einen Liter Milch muss man 1,50 Euro oder mehr berappen. Über Preise für Öko-Produkte wollen wir gar nicht reden.
Inzwischen ist meine Einkaufswelt wieder halbwegs im Lot. Denn a) ist der Mensch (= ich) ein Gewohnheitstier, siehe oben. Es schmerzt nicht mehr ganz so, wenn die junge Japanerin an der Supermarktkasse einem mit bezaubernden Lächeln 100 Euro für ein mäßig gefülltes Einkaufskörbchen abknöpft. Und b) habe ich natürlich längst herausgefunden,...[mehr] |
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| Freitag, 14. Mai 2010 - 10:46 Uhr |
| Selbst-Disziplin ahoi! |
| Abgelegt unter: Alltag, Australien, Klima, Luxus, Reporteralltag von Julica Jungehülsing [E-Mail] |
Wir freien Journalisten, Freischreiber und selbstverwalteten Wortschmied-Betriebe jammern ja auch ganz gern mal (ich hab gehört, wir sind nicht die einzigen). Über vieles auch ausführlich, lange und nicht frei von Selbstmitleid (ok, jetzt rede ich nur über mich). Themen? Mannigfaltig: Verfall der Zahlungsmoral, fehlende Selbsthilfegruppen für an Schreibblock leidende Autoren, Mangel an Kinderkrippen für selbstständige Schreiberinnen ... ich könnte endlos weiter machen (und, really: wieso sollen derlei Diskussionen Kollegen in der Heimat vorbehalten bleiben?) Zu kurz kommt bei all diesem Gebrumme eindeutig ein wirklich wichtiges Klagefeld: Das Lamentieren über die an jeder Ecke lauernden Attacken auf die Selbstdiziplin des Freiberuflers (kein Boss der uns in den Hintern tritt, wenn wir denselben nicht hochbekommen, etc...). Daher hole ich das lange Versäumte jetzt kurz nach:

Wie soll ein ...[mehr] |
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| Mittwoch, 21. April 2010 - 01:20 Uhr |
| Globalisierung (Fortsetzung) |
| Abgelegt unter: Ägypten, Alltag, Island, Luxus, Reise, Reporteralltag von Jürgen Stryjak [E-Mail] |
Der Gerechtigkeit wegen sei erzaehlt, dass Globalisierung nicht nur muerrisch (siehe Teil 1), sondern auch Spass machen kann. Naemlich dann, wenn die 23jaehrige Shari Chopra aus Duesseldorf nach einer Zwischenstation in Namibia im aegyptischen El Gouna am Roten Meer das kleine Restaurant 'Le Garage - Gourmet Burger' eroeffnet und mir heute dort den besten Burger meines Lebens servierte. Blauschimmelkaese, Walnuesse und Weintrauben auf einem Fleisch, das offensichtlich im Hamburger-Himmel gegrillt wurde. Dabei sind Burger ueberhaupt nicht mein Ding!
Das alles nebst Salat und French Fries war jeden einzelnen Piaster der umgerechnet 11 Euro wert. Leute, fuer die Hamburger ein Statussymbol sind, finden auf der Karte 'The Golden One' fuer umgerechnet 40 Euro: Wagyu-Rindfleisch, Foie Gras, Carpaccio ...[mehr] |
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| Sonntag, 28. März 2010 - 23:59 Uhr |
| Badische Backstub im Bom Bom Gym |
| Abgelegt unter: Afrika, Ägypten, Alltag, Luxus, wohnen von Jürgen Stryjak [E-Mail] |
Der lieben Bewegung wegen gehe ich seit kurzem manchmal in ein Sportstudio mit dem schrägen Namen Bom Bom Gym. Ich verlasse mein Bürogebäude durch den Hinterausgang und laufe zehn Minuten durch ein Armenviertel. An der Stelle, wo das Viertel langsam ins alte Kairoer Arbeiterviertel Boulaq Abul-Eila übergeht, befindet sich das Bom Bom Gym, nicht größer als zwei Wohnzimmer, mit ein paar einfachen Sportgeräten, die vielleicht in den dunklen Werkstätten des Armenviertels hergestellt wurden.
Natürlich gibt es keine Klimaanlage. Die Dusche ist auch nicht gerade ein Spa, und in der Toilette brennt kein Licht. Durch die Fenster zieht von der Straße der Dunst einer nahen Falafelbraterei. Alles sieht ein bisschen so aus, als würden im Bom Bom Gym die Kleinkriminellen der Nachbarschaft trainieren, für einen unschlagbaren Monatsbeitrag von umgerechnet acht Euro. Neulich hatte einer von ihnen ein gelbes T-Shirt mit dem deutschsprachigen Aufdruck »Badische Backstub – einfach besser...« an.
Er hatte es auf der Straße um die Ecke gekauft. In Boulaq gibt es Hunderte Straßenstände mit Billigklamotten á la Adidos und Wrengler und offensichtlich auch mit günstigen Werbe-T-Shirts. Vielleicht werden sie ja hier hergestellt. In dem ...[mehr] |
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| Sonntag, 31. Januar 2010 - 15:56 Uhr |
| Adrià macht Pause |
| Abgelegt unter: Alltag, Kultur, Luxus, Spanien von Merten Worthmann [E-Mail] |
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Vor ein paar Tagen hat Kataloniens Weltstar Nr. 1, der Koch Ferran Adrià (keinen Einspruch bitte!), eine zweijährige Auszeit angekündigt. 2012 und 2013 macht er Pause vom El Bulli, das noch immer – und schon seit Jahren – als bestes Restaurant der Welt gilt. Dpa begann die entsprechende Meldung mit dem Satz „Für Gourmets aus aller Welt ist es ein Schock“.

Da musste ich an mein erstes Gespräch mit Adrià vom Herbst 2005 zurückdenken, für die Zeit-Serie „Ich habe einen Traum“. Damals sagte Adrià, kaum war die Frage nach seinem Traum ...[mehr] |
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| Montag, 16. November 2009 - 11:29 Uhr |
| Capital of Cool |
| Abgelegt unter: Alltag, Deutschland, Luxus, USA, wohnen von Matthias B. Krause [E-Mail] |
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Neulich ist es schon wieder passiert. Ich saß in dem frisch renovierten Büro eines Chefredakteurs einer Berliner Zeitung und musste diesen mitleidigen Blick über mich ergehen lassen. Wie ich es ertrüge, statt in New York nun in Berlin zu leben, wollte er wissen. Diese Frage ist mir in den vergangenen Wochen gefühlte 500mal gestellt worden – und immer noch macht sie mich so fassungslos wie beim ersten Mal. Sie basiert auf so vielen falschen Annahmen, dass sie sich kaum beim Small talk beantworten lässt. Also brummle ich meistens etwas Belangloses und verabschiede mich mit dem festen Vorsatz, mir eine deftige Strafe auszudenken für den nächsten, der dasselbe wissen will.
Ein Arbeitsweg, der nur mit den G-Train zu bewältigen ist, wäre etwa ein schöner Anfang. Der G-Train verbindet Brooklyn mit Brooklyn und gehört garantiert zu den meist gehassten U-Bahnverbindung der Stadt, weil sie entweder super langsam ist oder gar nicht fährt. Noch schöner allerdings wäre es, die Fragesteller in den drei Wohnungen hausen zu lassen, für die ich in den vergangenen sieben Jahren knapp 140.000 Dollar Miete gezahlt habe. Am liebsten im Winter.
Da wäre dann zum Beispiel das WG-Zimmer, dessen Fenster ich mit Folie bekleben musste, um von November ...[mehr] |
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| Donnerstag, 03. Juli 2008 - 03:45 Uhr |
| Schneit's in Australien? |
| Abgelegt unter: Australien, Klima, Luxus, Reise, Umwelt von Julica Jungehülsing [E-Mail] |
Der trockenste (bewohnte) Kontinent und der flachste der Welt? Genau: Australien. Nicht gerade ein Snowboarder- und Ski-Paradies? Falsch. Weil jeder Mensch können müssen darf, was jeder gerne will, kann auch der Australier im Winter auf Brettern Berge runter fahren. Koste es was es wolle (s.u.). Die Skisaison dauert offiziell von Anfang Juni bis Oktober, und in der Zeit fährt “man” in the snow. Ist keiner da, wird welcher gemacht. Hauptskigebiet sind, logisch, die Snowy Mountains zwischen Neusüdwales und Victoria mit Gipfeln um 1600 Meter. “LiveCams” sagen uns, die wir in T-Shirts in Strandnähe sitzen, wie’s dort um den Schnee bestellt ist. Für die nächsten Wochen versprechen sie Schnee-”Höhen” zwischen 7 und 19 Zentimetern. So richtig juckt das die Australier nicht. Sie fahren trotzdem ‘in den Schnee’, und zahlen dafür. Letztes Jahr verkauften Australiens zehn Ski-Resorts etwas mehr als zwei Millionen Tagespässe. Und die kosten mehr als in der Schweiz. Wer glaubt, St. Moritz sei teuer (Tageskarte Hauptsaison 67 CHF/ 41 €), sollte mal Perisher Blue ausprobieren. Das ist zwar weder so hoch noch so steil oder anspruchsvoll wie das Engadin, nimmt aber 98 australische Dollar (60 €) am Tag. In Thredbo, Falls Creek und Mount Hotham ist man ebenfalls mit knapp einem Hunderter dabei. Kein ...[mehr] |
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>>> na, das freut mich ja, wenn Bilder und Hintergrund des Spots immerhin ...
>>> also den Eurovision-Song-Contest hätten die Aussies damit wohl wirklich ...
>>> ...da stimme ich voll und ganz zu. Besonders als ich recherchierte, dass ...
>>> ...sehr, sehr, schön - die Bilder - aber die finden ja nicht immer ...
>>> ...genau Julica, what the point? Das hat sich die begeisterte Fußballfanmehrheit ...
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