Einträge aus der Kategorie Norwegen:


Mittwoch, 09. Juni 2010 - 11:01 Uhr
Fluch und Segen des schwarzen Goldes
Abgelegt unter: Nordeuropa, Norwegen, Umwelt, Wirtschaft  von Alexander Budde [E-Mail]

Svolvaer, die winzige Inselhauptstadt der Lofoten: Im Konferenzsaal des neuen Thon-Hotels preist Umweltminister Erik Solheim die Schönheit der Landschaft. Die archaische Inselwelt mit ihren gewaltig aufragenden Granitfelsen sei das Schönste, was das Land zu bieten habe. „Ein modernes Land“ im Übrigen, mit zivilisierten Umgangsformen, strengen Gesetzen und dem „weltbesten Verwaltungsplan“ für seine Naturschätze, so der Minister. Die Deepwater Horizon-Havarie gibt dem fortschrittlichen Norweger dennoch zu denken: „Das ist nicht in irgendeinem korrupten Entwicklungsland passiert und betroffen war einer der weltgrößten Energiekonzerne.“ Die Katastrophe hat die Norweger aufgeschreckt, die auf öffentlichen Hearings wie gestern in Svolvaer über die jüngste Konzessionsrunde für die Petrokonzerne beraten. Die Hälfte der zur Erkundung beantragten Fördergebiete liegt in sensiblen Küstengewässern sowie in den arktischen Gewässern der Barentssee.

 

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Freitag, 05. Februar 2010 - 08:00 Uhr
Feiern am Rande der Erde
Abgelegt unter: Kultur, Minderheiten, Musik, Nordeuropa, Norwegen  von Clemens Bomsdorf [E-Mail]

Die norwegische Kleinstadt Kirkenes liegt am äußersten nordöstlichen Rande des norwegischen Festlandes - von Oslo in etwa so viele Kilometer entfernt, wie Oslo auch von Rom entfernt ist. Seit einigen Jahren findet hier jährlich das Barentsspekatekel statt, ein Festival mit Theater, Musik, Kunst und Literatur. Vor allem die Beziehungen zum (oder besser: zu den) russischen Nachbarn - die Grenze ist 40 Kilometer entfernt - soll(en) durch das Festival auf dem nicht-politischen Wege verbessert werden. Scharenweise wurden russische Journalisten nack Kirkenes geladen, ebenso Künstler. Der hohe Norden (Highnorth oder Nordomradene) ist für Norwegen eine der wichtigsten Gegenden, schießlich gibt es hier einen Grenzkonflikt mit Russland (die Ziehung der Wassergrenze ist seit Jahrzehnten ungeklärt), in der Barentssee (dem russischen und norwegeischen Teil) werden umfangreiche Rohstoffvorkommen vermutet und der Klimawandel eröffnet die Nordostpassage, die an Kirkenes vorbeiführt. Die Stadt dürfte also Zukunft haben. Kulturell erlebt sie dieser Tage Anfang Februar einen kleinen Boom - am Eröffnungsabend bewiesen Musiker der nördlichen Naturvölker in Schweden, Finnland, Russland, Norwegen und Amerika, dass sie Musik machen können, die mit dem Klischee der Folklore nichts am ...[mehr]


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Donnerstag, 26. November 2009 - 02:04 Uhr
Ist ein Arzt an Bord?
Abgelegt unter: Australien, Dänemark, England, Krisen, Minderheiten, Neuseeland, Norwegen, Schweden, Südafrika, USA  von Julica Jungehülsing [E-Mail]

Das ist jetzt kein Scherz: Hat jemand da draußen irgendwo einen Arzt übrig? In meiner geschätzten Tageszeitung, dem Sydney Morning Herald, hat heute die westaustralische Ärztekammer Kopfgeld auf GPs (General Practitioners = Allgemeinmediziner) ausgesetzt. Das ganze geht so: Ich finde den Arzt, der Arzt arbeitet für mindestens 12 Monate in Westaustralien, und ich bekomme 3000 Dollar, könnte ich grade gut gebrauchen. Und WA ist eine wirklich klasse Gegend!

 

Natürlich bin ich bereit zu teilen, logisch. Denn wir sind hier unten im doktorlosen Kontinent auf jede Hilfe angewiesen, koste es was es wolle. Also, Tipps aus folgenden Ländern immer gern an mich, (faires 50-50 ist Eherensache): Gefragt sind Weißkittel aus Kanada, USA, South Africa, von den Neuseeländischen Inseln ;-), aus Singapur, den Niederlanden, Schweden, Norwegen, Dänemark, Belgien, Irland und dem UK. Warum deutsche Ärtze nicht ...[mehr]


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Dienstag, 06. Oktober 2009 - 11:29 Uhr
Womit haben wir das verdient?
Abgelegt unter: Kultur, Norwegen, Reporteralltag, Schweden  von Alexander Budde [E-Mail]

Alles im Leben hat seinen Preis. Am liebsten vergeben ihn die Schweden. Weil sie so oft gelobt werden, neigen sie ihrerseits dazu, der bösen, rückständigen Welt Rezepte auszustellen. Zum Ritual gehört zwingend der Auftritt eines Blaublüters und eine Preissumme, die so schwindelnd hoch ist, dass ein Raunen durch die Menge geht. Die unbescheidene Summe von einer Million Dollar hat sich im Kreise der Selbstlosen als feste Größe etabliert. Soviel sollte einem die noble Sache schon wert sein.

Birgit Nilsson, schon zu Lebzeiten bekannt für theatralische Abgänge, hat das gewusst. Und hinterließ bei ihrem Tod 2005 ihre eigene wohl ausgestatte Stiftung und laut Selbstanpreisung den „biggest price in the history of classical music“. In einem versiegelten Kuvert erwählte die Diva  den geschätzten Sangeskollegen Plácido Domingo zum ersten Jubilaren. Wozu der noch Ruhm und Geld braucht, weiß man auch beim Stiftungsrat um den ehemaligen VW-Finanzmanager Rutbert Reisch nicht so genau zu sagen. Immerhin sorge sich der Maestro um den musikalischen Nachwuchs.

Mit Pauken und Trompeten kämpft auch Abba-Manager Stig Anderson posthum gegen das Vergessen an. Ende der 80er Jahre hatte er ein paar seiner vielen Millionen in einen Musikpreis ...[mehr]


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Mittwoch, 15. April 2009 - 10:12 Uhr
Sex in rasender Fahrt
Abgelegt unter: Nordeuropa, Norwegen, Sex, Verkehr  von Alexander Budde [E-Mail]


Rein sportlich betrachtet war es schon eine Leistung, was sich da am Ostersonntag auf der Autobahn E18 bei Oslo vollzog. Anerkennende Pfiffe soll es gegeben haben als sich die Streifenbeamten im norwegischen Søndre Buskerud mit dem zur Beweissicherung gedrehten Film vergnügten. Der körnige Streifen – vermutlich bald auch für Jedermann im Internet zu sehen – zeigt einen Mazda in rasender Fahrt. Das Gefährt schlingert heftig, und das muss wohl auch so sein, denn auf dem Schoß des Piloten sitzt eine Frau. Die hat als einzige noch die Piste vor Augen, während die beiden – sagen wir es trocken – den Akt vollziehen.

Einen knappen Kilometer halten die amtlichen Papparazzi dem hochtourigen Treiben mit, dann wird das Paar zur Ordnung gerufen. Kleinlaut gibt sich der Gigolo, die Strafe ist hart, die Pappe ist weg, den Fahrersitz muss er der
Gefährtin künftig allein überlassen.

Noch tragischer, weil tödlich für alle Beteiligten, endete ein ganz ähnliches Abenteuer bei Krefeld. Wie auch immer die nicht gänzlich geklärten Umstände - auch hier ist der Tatort ein Automobil. Schon schwingt Otto Normalverbraucher die Moralkeule über das schändliche Tun.

Doch hier ist Einhalt geboten: In beschleunigten Zeiten leben wir, die ...[mehr]

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