| Einträge von Kerstin Schweighöfer: |
| Dienstag, 27. Juli 2010 - 17:14 Uhr |
| Regierungsringen |
| Abgelegt unter: Europa, Holland, Monarchie , Nordeuropa von Kerstin Schweighöfer [E-Mail] |

Beim Einkaufsbummel durch Den Haag komme ich regelmässig bei Eisverkäufer Martijn vorbei. Sein Eiswagen steht direkt vor Paleis Noordeinde, dem Arbeitpalast von Königin Beatrix. Wenn auf dem Dach die rot-weiss-blaue Flagge weht, sitzt die Monarchin hinter ihrem Schreibtisch.
Für die Bürger von Den Haag ist Martijns Eiswagen zu einer festen Institution geworden. Sein Vater hat hier schon vor 20 Jahren Eis verkauft. In den letzten Wochen allerdings erkundigen sich viele Kunden beim Eiskaufen nicht nur über das Angebot sondern auch den letzten Stand der Koalitionsverhandlungen. Denn der fröhliche junge Holländer behält alles gut im Auge, er weiss genau,wer die Treppen zum Palast raufläuft und wer wieder rauskommt.
„Das ist hier momentan ein Kommen und Gehen“, erzählt er. Da haben sich nicht nur die Fraktionsvorsitzenden der wichtigsten Parteien die Klinke in die Hand gegeben, sondern auch die so genannten Informateure. Die untersuchen im Auftrag der Königin, welche Koalitionspartner sich am ehesten zusammenraufen könnten.
Bei Martijn hinter der Scheibe hängen Fotos der ehemaligen Ministerpräsidenten und Eiskunden Wim Kok und Jan Peter Balkenende. Ganz links, über dem Schokoladeneis, prangt bereits ein Schnappschuss von Mark ...[mehr] |
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| Sonntag, 27. Juni 2010 - 12:14 Uhr |
| Fieber |
| von Kerstin Schweighöfer [E-Mail] |
Die ersten Anzeichen gab es schon vor Wochen. Als Überlebende erkannte ich sie sofort und wusste: Auch dieses Mal gab es kein Entrinnen; um verschont zu bleiben, brauchte es einen extrem guten Widerstand.
Denn aus dem ersten kleinen orangefarbenen Fähnchen, das verschämt hinterm Wohnzimmerfenster in den Blumentopf gesteckt worden war, ist ein Fahnenmeer geworden, das ganze Strassen überspannt. Nicht mehr bloss Gartenzäune und Laternenpfähle werden in orangefarbene Folie verpackt, inzwischen sind es ganze Häuserfassaden.
Zweifel erübrigen sich: Das Oranjefieber grassiert mal wieder in aller Heftigkeit, gefrässig und schonungslos erfasst es das ganze Land: Schafe bekommen orangefarbene Tupfer, in Springbrunnen plätschert orangefarbenes Wasser, Hundebesitzer stecken ihren Waldi in den dreiteiligen Oranje-Anzug für Hunde, und für 39,90 kann man sich ein oranje-Wellensittich-Pärchen kaufen und damit seine eigene Oranje-Elf züchten.
Am heftigsten wütet das Oranjefieber in den Supermärkten: Dort werden Oranje-Törtchen feilgeboten, Oranje-Pudding und als Digestif Oranjebitter. Als Hauptgericht isst der echte Oranjefan in diesen Tagen vorzugsweise Karotten. Und selbstverständlich gibt es auch oranje-Klopapier.
Um die Fussballfans an sich zu binden, hat die grösste Supermarktkette ...[mehr] |
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| Donnerstag, 27. Mai 2010 - 17:19 Uhr |
| Bilderbuchholländer |
| Abgelegt unter: Alltag, Holland, Reporteralltag von Kerstin Schweighöfer [E-Mail] |
Neulich sass ich für ein Interview bei einem deutschen Facharzt in einem niederländischen Krankenhaus. Immer mehr deutsche Fachärzte zieht es über die Grenze. Nicht allein wegen des Geldes, versicherte mir der junge Deutsche. Ausschlaggebend für ihn war das Klima am Arbeitsplatz und die Mentalität: Die Holländer, so begann er zu schwärmen, seien so schön “locker vom Hocker”….Sie haben mit Hiercharchien nichts am Hut, sagen sofort “Du”, sind pragmatisch und unkompliziert, und sie brüllen auch nicht sofort: ”Das ist verboten!” Holländer sind kreativ, aufmüpfig, geistreich, flexibel…. der deutsche Facharzt war kaum zu bremsen in seiner Begeisterung. Doch wem sagte er das? Schliesslich war ich selbst lange genug hier, um das alles zu wissen!
Stimmt. Lange genug jedenfalls, um herauszufinden, was Altfussballer Johan Cruijff meinte, als er die legendären Worte sprach: “Ieder voordeel heeft zijn nadeel”- “Jeder Vorteil hat seinen Nachteil.”
Denn manchmal will ich Abstand halten und nicht sofort plump mit “Du” angeredet werden. Manchmal ist locker vom Hocker schlicht unverschämt und rüpelhaft. Und manchmal kommt mir das “Poldern” (sprich: Verhandeln bis zum Umfallen) aus den Ohren heraus und sehne ich mich einfach nur nach einem autoritären Chef, der mit der Faust auf den Tisch schlägt ...[mehr] |
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| Dienstag, 27. April 2010 - 18:27 Uhr |
| Blühendes Wunder |
| Abgelegt unter: Europa, Reise, Türkei, Wirtschaft von Kerstin Schweighöfer [E-Mail] |
An meiner Wahlheimat Holland habe ich nach 20 Jahren einiges auszusetzen und die rosarote Brille längst abgesetzt. Aber jedes Jahr im Frühling um diese Zeit verliebe ich mich wieder hemmungsvoll in dieses Land. Dazu reicht eine Zugfahrt vom Leiden nach Haarlem und ein Blick aus dem Fenster über die blühenden Felder der Blumenzwiebelregion: Die gesamte Landschaft gleicht einem gigantischen Mondriangemälde. Gelbe, rote und blaue Blumenbahnen aus Tulpen, Narzissen oder Hyazinthen so weit das Auge reicht….angesichts dieses hinreissenden Farbenrausches muss man einfach kapitulieren!

Als Korrespondentin habe ich es natürlich nicht beim Anschauen belassen, inzwischen weiss ich eine Menge über die Blumenzwiebelzucht, insbesondere über die Tulpe. Ist sie doch nicht nur Hollands Nationalsymbol, sondern auch noch eine erfolgreiche Immigrantin mit einer überaus steilen Karriere: Im botanischen Garten der alten Rembrandtstadt Leiden bohrte sie sich erstmals durch europäischen Boden, allerdings lange bevor Rembrandt geboren wurde, nämlich schon 1594.
Ursprünglich stammt die Tulpe aus Kazachstan. Über die Türkei gelangte sie nach Europa. Ihr Mäzen hiess Carolus Clusius, auch „Erasmus der Botanik“ genannt. Er war Ende des 16. Jahrhunderts in Leiden Aufseher des Hortus ...[mehr] |
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| Sonntag, 28. März 2010 - 13:29 Uhr |
| Sündenbock an der Gracht |
| von Kerstin Schweighöfer [E-Mail] |
Neulich hatte ich das Vergnügen, den Sündenbock kennenzulernen. Den echten, ursprünglichen Sündenbock. In einem denkmalgeschützten Grachtenhaus, malerisch an der Prinsengracht gelegen. Mit marmorverkleideten Wänden, hohen Kaminsimsen und knarzenden Böden. Mit wertvollen alten Stichen, Heiligenfiguren und religiösen Schriften. Das Prunkstück des Amsterdamer Bibelmuseums allerdings befindet sich ganz oben unterm Dach, im dritten Stock: Der Tabernakel von Leendert Schouten.
Dieser 1828 geborene Pfarrer aus Utrecht gilt als Gründer des Bibelmuseums. Sein ganzes Leben lang hat er begeistert religiöse Dokumente und Objekte gesammelt, um seine Gemeinde mit möglichst viel Hintergrundinformationen über die Bibel zu versorgen. Das ist bis heute so geblieben: In diesem Museum dreht sich alles um die Bibel. Der Tabernakel ist das kostbarste Ausstellungsstück: ein Modell des tragbaren Tempels, mit dem das Volk Israel 40 Jahre lang durch die Wüste zog. Eine Art von Zelt, in dem die zehn Gebotstafeln aufbewahrt wurden. Gott hatte Moses den Auftrag dazu gegeben, im Buch Exodus im Alten Testament wird das ganz genau beschrieben.
Pfarrer Schouten hat sich beim Nachbauen des Tabernakels genau an die biblischen Beschreibungen gehalten: Auch sein gut 150 mal 50 Zentimeter grosses Modell ist ganz in Gold, Bronze, Silber und Akazienholz gehalten. Für den Brandopfer-Altar neben dem Tempel liess Schouten ...[mehr] |
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| Sonntag, 28. Februar 2010 - 15:27 Uhr |
| Der Auslandskorrespondent als Hochleistungssportler |
| Abgelegt unter: Afghanistan, Alltag, Europa, Islam, Krisen, Olympia 2008, Politik, Reporteralltag von Kerstin Schweighöfer [E-Mail] |
Normalerweise ziehe ich gut dreimal pro Woche beim Joggen meine Runden. Letzte Woche war es lediglich ein Spurt auf dem Rotterdamer Bahnsteig, um in allerletzter Sekunde doch noch den Zug nach Den Haag zu erwischen. Dennoch kam ich mir vor wie ein Hochleistungssportler - mit dem Unterschied, dass Auslandskorrespondenten Allrounder sein müssen und sich besser nicht spezialisieren sollten.
Das liegt nicht nur an Hollands Eislaufstar Sven Kramer, der in Vancouver bei den 10 Kilometern von seinem Trainer auf die falsche Bahn geleitet und disqualifiziert wurde, obwohl er Olympischen Rekord gelaufen war – ein menschlicher Fehler mit allen Ingredienzen einer griechischen Tragödie, die die gesamte Nation tagelang in Schockzustand versetzte. Jetzt lieben alle Kramer noch viel mehr als zuvor, denn der Sportler hat echte Grösse bewiesen und seinem Trainer verziehen.
Für die Auslandskorrespondenten in den Niederlanden war dieser falsche Wechsel ein kurzer Zwischensprint, den wir unerwartet einlegen mussten - zwischen dem Platzen der Regierungskoalition, der am Wochenende zuvor die zweite Verlängerung der Afghanistanmission zum Verhängnis geworden war, und den Kommunalwahlen am kommenden Mittwoch – beides eher mittellange Abstände.
Die Afghanistanmission selbst hingegen beschäftigt uns schon seit Jahren und ist eher als Marathon einzustufen. Was auch für Geert Wilders gilt von der islamfeindlichen ...[mehr] |
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| Donnerstag, 28. Januar 2010 - 19:09 Uhr |
| Fietsers mit Biss |
| von Kerstin Schweighöfer [E-Mail] |
Zugegeben, anfangs habe ich mich etwas gesträubt. Radfahren im Winter, auf verschneiten oder gar vereisten Radwegen – das tat man einfach nicht, das stellte die Welt auf den Kopf. Doch der Anblick zahlloser Rentner und gebrechlicher Omas, die sich auch bei Schneesturm unverdrossen auf dem Sattel eine Spur durch den Tiefschnee bahnen, belehrte mich eines Besseren. „Stell’ Dich nicht so an!“ war ihre unmissverständliche Botschaft. Und so schwang auch ich mich auf den Sattel, um – zunächst mit Todesverachtung – zu demonstrieren, wie gut ich mittlerweile integriert bin. Der ultimative Einbürgerungstest!
Schliesslich lebe ich im Königreich der fietsers, die haben ihren eigenen Kreisverkehr, ihre eigenen Ampeln, ja, sogar ihre eigenen Schnellstrassen - schnurgerade und ohne Kreuzungen. Kurzum: Ein fietser, der auf sich hält, lässt sich vom Wintereinbruch nicht vom Sattel jagen. Dazu hat er viel zu viel Biss und Durchsetzungskraft. Dazu ist er ist er viel zu selbstbewusst – und viel zu frech! Vor allem in Amsterdam, vor den Amsterdamer fietsers warnt sogar das Fremdenverkehrsamt in seinen offiziellen Broschüren.
Denn in der niederländischen Hauptstadt kommen die Radler von allen Seiten und haben gundsätzlich Vorfahrt. Bremsen ist für sie ein Fremdwort, dafür klingeln sie umso lauter, und so mancher Tourist kann sich ...[mehr] |
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| Sonntag, 20. Dezember 2009 - 14:58 Uhr |
| Eisfieber |
| Abgelegt unter: Europa, Klima, Kultur, Nordeuropa, Reporteralltag, REPORTERWELT, Sport von Kerstin Schweighöfer [E-Mail] |
Es ist jedes Jahr dasselbe: Sobald es mehr als drei Nächte hintereinander friert, macht sich in den Niederlanden das Eisfieber breit - eine Epidemie, die – egal, ob gross oder klein – in einem angsterregendem Rekordtempo die gesamte Nation erfasst und auch die Sprache drastisch beeinflusst. Ist doch auf einmal von Eistransplantationen die Rede, von Eismeistern - und vom Elfstedentocht, jenem heroischsten Schlittschuhlauf der Welt, auch „Lauf der Läufe“ genannt, gut 220 Kilometer lang entlang der elf friesischen Städte. Zehntausende nehmen teil, auch wenn es einige immer ein paar abgefrorene Zehen oder Finger kostet und sich viele erst weit nach Mitternacht mehr tot als lebendig über die Ziellinie schleppen.
Dank Klimawandel wird vielen diese Peinigung erspart, der letzte Elf-Städte-Lauf fand im Januar 1997 statt. Aber gehofft wird halt jedes Jahr, auch jetzt wieder. Immerhin könnte der plötzliche Wintereinbruch den Niederländern Bilderbuchweihnachten bescheren. Die ganze Nacht hat es geschneit, auch heute vormittag noch. Momentan liegt hier an der Nordseeküste bei Leiden mehr Schnee als zuhause bei meinen Eltern in Baden-Württemberg. Ich habe die Wohnzimmertür in den Garten kaum aufgekriegt, das hat es noch nie gegeben. Und vor der Haustür, auf den Kanälen, haben sich schon gestern die ersten aufs Eis getraut, bei blitzeblauem ...[mehr] |
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| Freitag, 27. November 2009 - 20:59 Uhr |
| Über fietsen und Teilzeit |
| Abgelegt unter: Alltag, Europa von Kerstin Schweighöfer [E-Mail] |
Die Leichtigkeit, mit der sie sich auf den Rücksitz eines Rades schwingen - seitlich, wohlgemerkt, mit elegant wippenden Beinen - das fasziniert mich noch immer. Und keine Frage: Sobald sie ein Kind bekommen haben, landet auch das auf dem fiets. Holländische Frauen sind wahre Akrobaten auf dem Sattel. Noch ein Kind? Einkaufstaschen? Alles kein Problem: Der Nachwuchs sitzt ganz hinten und ganz vorne, die Einkaufstaschen baumeln rechts und links – und schon stürzt sich die holländische Mutter kühn und unerschrocken in den Verkehr, vorzugsweise zu den Stosszeiten, denn die kleintjes müssen ja zur Schule gebracht und abgeholt werden.
Inzwischen macht zwar das bakfiets Furore, das so genannte Wannenrad, in dem neben Sprösslingen und Einkaufstaschen auch noch problemlos der Weihnachtsbaum Platz findet. Aber dennoch stehen insbesondere deutschen Müttern allein bei der Vorstellung vor Grauen alle Haare zu Berge: Erstens ist der Nachwuchs Auspuffgasen ausgesetzt, zweitens setzt man sich grundsätzlich nur mit Helm auf ein Rad. Und drittens, so finden auch andere Nicht-Holländerinnen, mutet die Rollenverteilung aus emanzipatorischer Sicht etwas seltsam an: manlief, wie der Ehemann liebevoll genannt wird, begibt sich majestätisch im dicken leeren Auto zur Arbeit, vrouwlief, wie die Gattin heisst, lässt sich samt kids und Einkäufen mit dem fiets abspeisen....[mehr] |
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| Mittwoch, 04. November 2009 - 19:13 Uhr |
| Mannsbilder hinterm Deich |
| Abgelegt unter: Europa von Kerstin Schweighöfer [E-Mail] |
Wenn ich Pech habe, träume ich noch von ihnen. Ich sehe es bereits genau vor mir: Die hochblond gefärbte Mozart-Haartolle des islamophoben Politikers Geert Wilders verschwimmt langsam ins Gräuliche und verwandelt sich in die weissgrauen Zotteln von Radovan Karadzic. Die glätten sich dann auf wunderbare Weise, um – versehen von einer kastanienbraunen Tönung – einen akuraten Seitenscheitel zu formen, unter dem auf einmal das bubenhafte Antlitz des niederländischen Premierministers Jan Peter Balkenende auftaucht, möglicherweise der erste Ständige Ratspräsident Europas.
Wilders, Karadzic, Balkenende – um diese drei Männer dreht sich in den letzten Tagen in den Poldern alles. Um Wilders nicht nur, weil er Umfragen zufolge mit seiner fremdenfeindlichen Partei der Freiheit PVV nach wie vor der Grösste werden würde, wenn jetzt Wahlen wären. Er schlug auch wieder einmal mit derben Beschimpfungen wild um sich: Nachdem es andere Politiker gewagt hatten, ihn als Rechtsextremisten, Rassisten und Gefahr für den Rechtsstaat zu bezeichnen, nahm Wilders es sich heraus, seine Kritiker als Handlanger von Mohammed Bouyeri zu bezeichnen, des Mörders von Theo van Gogh – und zwar gerade noch rechtzeitig zum fünften Todestag des ermordeten islamkritischen Regisseurs.
Um Karadzic, weil er sich - einer verwöhnten ...[mehr] |
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Kerstin Schweighöfer
Kerstin Schweighöfer ist Absolventin der Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg und studierte in München Romanistik, Politologie und Kunstgeschichte. Seit 1990 lebt sie als freie Auslandskorrespondentin in den Niederlanden und ...[mehr]
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