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Karen Naundorf, Jahrgang 1975, Absolventin der Henri-Nannen-Journalistenschule (Hamburg), berichtet aus Südamerika für deutschsprachige Medien. Ihre Texte sind u.a. in Spiegel, Zeit, Geo Special, SZ-Magazin, Dummy, Neon und Merian erschienen, Radio- und Fernsehbeiträge bei BR, WDR, Deutschlandfunk, Arte und ZDF. Für ihre Reportagen sprach sie mit einer Frau in Santiago de Chile, die aus Versehen ein Gehirn per Post bekam. Mit einem Bergsteiger in Neuseeland, der mit Prothesen den Berg erklomm, auf dem ihm 33 Jahre vorher beide Beine abgefroren waren. Und mit einem 42-Jährigen Vater von 38 Kindern, der sich sterilisieren lassen möchte – wenn die Behörden in Argentinien ihn denn ließen. Als erste Journalistin überhaupt berichtete sie über einen spektakulären Fund im Museo del Cine in Buenos Aires: Dort lagen Jahrzehnte lang unberührte Filmrollen mit Szenen auf Fritz Langs Metropolis, die seit über 80 Jahren als verschollen galten. Naundorf begleitete Museumsdirektorin Paula Félix-Didier auf ihre geheime Reise nach Deutschland und organisierte eine Expertenrunde, bei der die gesuchten Szenen zum ersten Mal seit 1927 in Deutschland auf der Leinwand gezeigt wurden (Zeit Magazin, heute journal). Die Zeitschrift Medium Magazin wählte Karen im August 2006 unter die "Top 30 bis 30" der talentiertesten Nachwuchsjournalisten im deutschsprachigen Raum. 2008 gewann sie ein Recherche-Stipendium der Zeitschrift Neon. 2009 schrieb sie einen Argentinien-Reiseführer und arbeitete im Rahmen des Internationalen Journalistenprogramms (IJP) zwei Monate bei der kolumbianischen Wochenzeitschrift Semana. |
Fluter . 04/2011
Von Karen Naundorf
Deutschlandfunk . 11.05.2009
Von Karen Naundorf
Die Zeit - Magazin . 3.7.2008
Von Karen Naundorf
Die Zeit . 03/2008
Von Karen Naundorf
Der Spiegel . 30.10.2006
Von Karen Naundorf
NEON . 05/2006
Von Karen Naundorf
Facts . 05.11.2005
Von Karen Naundorf
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